Isabel Bogdan – Der Pfau

Dieses Buch stand schon lange auf der Liste und beim letzten Besuch in der Bücherei Hernals habe ich es aus der Kategorie Heiteres gefischt. Das Etikett passt: gerade das Richtige für den Urlaub. Eine Gruppe von Investmentbankern reist zu einem Teambuilding-Wochenende in ein abgelegenes Tal in Schottland. Der titelgebende Pfau ist alles andere als ein freundliches Wesen, ohne zu spoilern kann ich sagen: der Pfau ist verrückt geworden. Als dann auch noch die Gans verschwindet, sind die Wogen kaum noch zu glätten. Die weiteren Umstände führen zu allerlei Verwicklungen, die beteiligten Personen haben jeweils unterschiedliche Vermutungen, die jedoch niemand laut ausspricht. Erst nach dem Lesen sind mir die feinen Details auf dem Cover ins Auge gefallen. Clever geschriebene Unterhaltung.

Katie Kitamura – A Separation

But until a decision is acted upon, it is only hypothetical, a kind of thought experiment.

Die Trennung eines Ehepaars, kaum böses Blut, Leben in getrennten Wohnungen. Einzig die Scheidung steht noch aus. Und das öffentliche Eingestehen der Trennung. Denn die Schwiegereltern sind noch nicht eingeweiht. Bevor es zur Scheidung kommen kann, wird der Ehemann auf Recherchereise in Griechenland tot aufgefunden. Die Protagonistin wird dadurch zu einer trauerenden Witwe, eine Rolle, die ihr aufgrund der bereits vollzogenen Trennung und der bevorstehenden Scheidung nicht zuzustehen scheint. Die Entscheidung ist gefallen, kann jedoch nicht mehr umgesetzt werden.

Erzählt wird all das aus dem Blickwinkel der Protagonistin, die nicht nur über ihr eigenes Verhalten und ihre Gefühle intensiv reflektiert, sondern auch mit wachem Auge ihre Umgebung beobachtet. Im Verlauf der Geschichte verändert sich ihre Rolle von der betrogenen, in Trennung lebenden Ehefrau zur trauernden Witwe. Und obwohl sie den Trennungsprozess vermeintlich schon absolviert zu haben scheint, führt der überraschende Tod des Ehemanns in einen Trauerprozess, der niemals so abgeschlossen werden kann, wie eine Ehe durch eine Scheidung beendet wird.

The emulation became the thing itself, […].

Sarah Waters – Fingersmith

Bei meinem ersten Ausflug in die Bücherei-Zweigstelle Hernals hatte ich gleich einen ganzen Stapel Bücher mitgenommen, damit sich das Ganze auch auszahlt. Dieses war das Letzte dieser Bücher, die anderen habe ich schon retourniert und dabei auch gleich einen neuen (kleineren) Stapel nach Hause gebracht.

Einerseits war es das dickste Buch im Stapel und andererseits konnte ich mich nicht mehr erinnern, warum dieses Buch überhaupt in meiner Liste stand. Zusätzlich hat sich die Geschichte als sehr langwierig erwiesen. Das erste Drittel zieht sich erstaunlich in die Länge, danach werden die Geschehnisse des ersten Drittels nochmal aus der Perspektive der zweiten Protagonistin erzählt. Das ist einerseits ein zur Geschichte passender literarischer Kniff, der den Cliffhanger am Ende des ersten Drittels Schritt für Schritt erklärt, bringt aber andererseits die Handlung noch langsamer vorwärts.

Das Ende hält dann immerhin einige überraschende Wendungen bereit, das gesamte Tempo, das vorher gefehlt hat, steckt in den Auflösungen am Schluss. Eine Zusammenfassung der Ereignisse verbietet sich wie bei einem guten Thriller.

Lilian Faschinger – Magdalena Sünderin

Wagt es eine österreichische Frau, ihr österreichisches Frauenunglück nicht hinzunehmen, hält eine österreichische Frau es für selbstverständlich, dieses ihr vom katholischen Österreich bestimmte Frauenunglück auf das energischste von sich zu weisen […], dann zieht sie nicht nur die Gegnerschaft der österreichischen Männer auf sich, die vom österreichischen Frauenunglück seit Jahrzehnten profitieren, sondern vor allem die unversöhnliche Feindschaft [der Frauen].

Ein weiteres Buch aus der Reihe Literatur-Geocache. Die titelgebende Sünderin entführt einen Priester, vorgeblich um ihre Geschichte zu beichten und Absolution zu erhalten. Während sie erzählt, wie es ihr ergangen ist, seit sie aus den familiären Zwängen (siehe das obige Zitat) ausgebrochen ist, entwickelt sich zwischen dem geknebelten Opfer, aus dessen Perspektive eigentlich erzählt wird, und der Täterin ein intensives Stockholm-Syndrom. Während sich die Beschreibung der begangenen Morde kontinuierlich steigert, sinkt die Angst des Entführten. Er verurteilt aus seiner katholischen Perspektive selbstverständlich die Taten, entwickelt jedoch ein stummes Verständnis für die unglücklichen Liebschaften der Mörderin.

Wie bereits aus dem obigen Zitat ersichtlich ist, passt der Schreibstil überhaupt nicht zur eigentlichen Thematik des Buches. Viele Aufzählungen (Psychologinnen, Psychiater, Psychotherapeutinnen, etc.) wiederholen sich gefühlt endlos, im obigen Zitat habe ich einige Wiederholungen des österreichischen Frauenunglücks aus Gründen der Redundanz gekürzt.

Die Protagonistin selbst ist mir ein Rätsel geblieben. Einerseits hat sie sich von ihrer Familie befreit, die sie in traditionelle Lebensbahnen pressen wollte. Sie hat ihr gewöhnliches Leben hinter sich gelassen, fährt durch die Welt und ermordet ihre Liebhaber, wenn die Beziehung aus diversen Gründen nicht mehr funktioniert. Gleichzeitig passt sie sich jedoch jedem Mann, den sie kennenlernt, bis zur Selbstaufgabe an. Aufgrund ihrer grenzenlosen Naivität wird sie immer wieder von den Geheimnissen ihrer Partner überrascht. Sie rebelliert durch radikale Anpassung an sich ändernde Verhältnisse. Jedoch immer nur so lange, bis die Grenze erreicht ist und der jeweilige Partner ohne Zögern ins Jenseits befördert wird. Und dann findet die Geschichte einen neuen Anfang

Bei solchen Anfängen entgleisen die Liegewagen des Lebens, springen die Güterwaggons des Geschicks aus den Schienen, rollt der Drehgestellflachwagen des Daseins über die Böschung, gerät die E-Lok der Existenz aus dem Gleis. Nach solchen Anfängen ist man nicht mehr der, der man vor solchen Anfängen gewesen ist. Die Anfänge sind am schönsten.

 

Julie Buntin – Marlena

We knew that time would force us into sacrifices – we wanted to flame out before making the choices that would determine who we became. When you were an adult, all the promise of your life was foreclosed upon, every day just a series of compromises mitigated by little pleasures that distracted you from your former wildness, from your truth.

Die Autorin beschreibt in diesem Buch eine lebensprägende Jugendfreundschaft zwischen zwei Mädchen. Eines überlebt, das andere nicht. Das klingt gerade wie eine sehr langweilige Geschichte und tatsächlich gibt es Stellen im Handlungsverlauf, die absehbar sind. Das Ende wird vorweggenommen, die erwachsene Erzählerin blickt zurück auf ihre Jugendfreundschaft mit Marlena. Das Spannende daran sind die vielen Erlebnisse, die in der Jugendzeit einen Einfluss auf die Menschen haben. Große Teile der Persönlichkeit sind unfertig, Jugendliche suchen nach ihrem Platz in der Welt und probieren aus, wohin und zu wem sie passen. Die Menschen, an denen sie sich orientieren, üben einen bleibenden Einfluss aus, der sich noch schwerer wieder abschütteln lässt, wenn die Person nicht mehr am Leben ist. Eine komplexe Geschichte, die sich auch in mehr Absätzen nicht sinnvoll beschreiben ließe.

I wanted to be her most important person, because she was mine.

Eva Rossmann – Wahlkampf

Es geht weiter mit der Recherche in Sachen Literatur-Geocaches und auch in diesem Werk wurde ich fündig. Mehr gibt’s da gerade nicht zu sagen, es handelt sich um einen Krimi im Politik-Milieu, lächelnde Menschen ohne jegliche menschliche Gefühlsregung, korrupte Berater, Geldflüsse hinter den Kulissen, Drohungen und so weiter.

Ann Patchett – Commonwealth

Franny couldn’t help but believe that she had brought every discomfort she experienced down on herself. Had she done something with her life no one would be asking her to make them cappuccino, and had she done something with her life she would be perfectly happy to make them cappuccino, because it would not be her job. She would make the coffee because she was a gracious and helpful person.

Ann Patchett begeistert mich verlässlich mit ihren Romanen (Bel Canto ist noch immer mein Favorit, aber auch State of Wonder überzeugt mit einer unkonventionellen Geschichte), im Blog ihrer Buchhandlung Parnassus finde ich immer wieder interessante Leseempfehlungen. Und die Geschichten über die Shop Dogs machen natürlich auch großen Spaß.

In diesem Buch verflechtet die Autorin die Geschichten zweier Familien. Im Rahmen von Frannys Tauffeier kommt es zur schicksalhaften Begegnung zwischen Beverly (Frannys Mutter) und Bert, die dazu führt, dass zwei Ehen in die Brüche gehen und die Lebensgeschichten der Keating-Kinder Franny und Caroline mit denen der vier Cousins-Kinder nicht direkt verschmelzen, aber sich doch unweigerlich immer wieder kreuzen. Frannys spätere Beziehung zu einem alternden Roman-Autor führt schließlich dazu, dass große Teile der nun gemeinsam verbrachten Kindheit der sechs Kinder in einem Roman und schließlich in einem Film landen.

Der Roman erzählt aus den unterschiedlichen Perspektiven der Kinder Caroline, Franny, Holly, Jeanette und Albie (Cal, der Älteste, stirbt als Jugendlicher tragisch an einem Bienenstich). Der physische Umfang des Buches lässt es nicht vermuten, doch die Geschichte erstreckt sich über mehr als vier Jahrzehnte. Es lässt sich als unterhaltsame Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen lesen oder die Leserin kann zwischen den Zeilen den existentiellen Fragen des Lebens nachgehen. Welche Entscheidungen beeinflussen den weiteren Verlauf unseres Lebens? Wieviel davon können wir überhaupt kontrollieren?

Bernard Cornwell – Wolfskrieg

Das Internet hat mich darüber in Kenntnis gesetzt, dass ich in meiner Buchhandlung den neuesten Roman der Uhtred-Serie bestellen kann. In diesem erscheint ein neuer Feind: nachdem sich die Dänen mehr oder weniger angesiedelt haben und auch schon viele zum christlichen Glauben konvertieren, stehen nun die Norweger an den Küsten auf der Suche nach Beute und fruchtbarem Land. Jedoch auch der alte Feind Aethelhelm trachtet Uhtred weiterhin nach dem Leben. Mit viel Taktik werden Schlachten geschlagen und manchmal auch nur mit etwas Glück gewonnen.

«Es ist besser, zu reden, als zu töten», hatte Erzbischof Hrothweard häufig zu mir gesagt, doch wie redet man mit einem Mann wie Sköll, der nach Ansehen strebte und ein Königreich forderte und bereit war, beliebig viele junge Männer sterben zu lassen, um seine Gier zu befriedigen?

Bei diesem Absatz musste ich daran denken, dass mich Kind Nr. 4 vor ein paar Wochen gefragt hat, was denn Krieg ist und warum Menschen das machen. Es hatte irgendwas im Fernsehen aufgeschnappt und konnte überhaupt nicht einordnen, was Krieg überhaupt sein soll, ich hatte den Eindruck, es hat sich Krieg eher wie eine Naturkatastrophe vorgestellt, wie ein Gewitter, das jederzeit zu uns kommen könnte, wenn der Wind sich dreht. Neben der Frage, wie weit der Krieg von uns entfernt ist, hat es auch noch interessiert, warum es überhaupt zu einem Krieg kommt. Mir fehlten echt die Worte, um einem 6-jährigen Kind zu erklären, dass es Menschen gibt, die so sehr nach Macht streben (noch so ein kaum zu erklärendes Wort), dass sie dafür Menschen mit Waffen auf andere Menschen schießen lassen. Es ist ein unfassbares Privileg, dass unsere Kinder sich darüber keine Gedanken machen müssen. Und es sollte selbstverständlich sein, dass Menschen, die vor Krieg flüchten, aus Seenot gerettet werden und eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben erhalten. (Guardian, sea-watch.org)

Andy Weir – The Martian

Ich hatte das Buch schon im Regal stehen, als es sich letztes Jahr ergeben hat, dass ich den Film gesehen habe. Der war eigentlich recht unterhaltsam, wenn man bedenkt, dass ich mich für Raumfahrt eigentlich nicht so besonders interessiere. Das Buch hatte ich mir eher deshalb besorgt, weil mich der Aspekt des Überlebens interessierte. Wie kann ein einzelner Mensch überleben, allein auf einem unbewohnten und lebensfeindlichen Planeten? Es wäre eine interessante Frage gewesen, was das mit der Psyche eines Menschen macht, dieses Thema sparen jedoch sowohl das Buch als auch der Film großräumig aus.

Making a sextant isn’t hard. All you need is a tube to look through, a string, a weight, and something with degree markings. I made it in under an hour. … I’m in my space suit on Mars and I’m navigating with 16th century tools. But hey, they work.

Ausführlich beschrieben werden jedoch all die anderen Überlebensmaßnahmen, die der aufgrund eines Unfalls während eines Sandsturms allein auf dem Mars gestrandete Astronaut Mark Watney unternimmt. Auch auf der Erde wird um sein Überleben gekämpft (zumindest ab dem Punkt, an dem die NASA von seinem Überleben erfährt, er wird zuerst für tot gehalten). Der Botaniker Mark Watney versucht erfolgreich, auf dem Mars Erdäpfel zu kultivieren, er findet den Pathfinder, einen US-amerikanischen Mars Lander, der 1996 den ersten Mars Rover auf die Marsoberfläche brachte. Durch diesen gelingt auch für eine Zeitspanne die Kommunikation mit der Erde. Er repariert, er plant, er zeichnet seine Tätigkeiten in seinem Logbuch auf. Über seine Ängste, seine Gedanken, die Quelle seines nahezu übermenschlichen Überlebenswillens angesichts seiner hoffnungslosen Situation erfährt der Leser nicht mehr als seine Beschwerden über den schlechten Musik- und TV-Geschmack seiner vorherigen Mit-Austronauten, die es ins Raumschiff geschafft haben.

Auch wenn ich im Allgemeinen dazu neige, das Buch dem Film vorzuziehen, muss ich in diesem Fall sagen, dass der Film wohl die bessere Wahl war. Ohne den Film vorher gesehen zu haben, hätte ich mir das Setting nicht vorstellen können, die vielen technischen Geräte wären ein Mysterium geblieben und das Buch hätte mich vermutlich gelangweilt. Nun hat es mich immerhin durch drei Sommerabende auf dem Balkon begleitet.

Barbara Wimmer, Günther Friesinger (Hg.) – Smart Lies – Alles smart?

Diese Kurzgeschichtensammlung habe ich nun seit Weihnachten herumliegen. Die ersten Geschichten hatte ich bald gelesen, aber wie so oft habe ich an Kurzgeschichten, die vollkommen unzusammenhängend sind, irgendwann das Interesse verloren.

Die Herausgeber Barbara Wimmer und Günther Friesinger haben in diesem Sammelband Geschichten zum Thema smarte Technologie versammelt. Die Beiträge beschäftigen sich mit virtuellen Realitäten, Assistenzsystemen wie Amazon Alexa, Überwachungstechnologien und der Frage, ob wirklich jedes Gerät über das Internet fernsteuerbar sein sollte. Besonders gefallen hat mir die Geschichte über den Gefühlszwist eines Roboters, die sich mit Asimovs Gesetzen der Robotik auseinandersetzt.

Dieser Artikel auf Lithub beschäftigt sich mit der Wertigkeit und Schwierigkeit der Zusammenstellung von Kurzgeschichtensammlungen, das folgende Zitat ist mir dabei besonders ins Auge gefallen:

A good anthology becomes more than the sum of its parts. The stories talk to each other: augment and contradict each other. As the editor, you try to curate the contents in ways that will allow for such conversations to occur. 

Der überspannende Bogen ist hier natürlich die Technologie und die Gefahren, die mit ihrer nahezu grenzenlosen Nutzung verbunden sind. Die Herausgeber schreiben in ihrer Einleitung, dass neue Technologien an sich nicht schlecht sind, dass es jedoch jeder Person selbst überlassen bleibt, wie sie oder er damit umgeht. In meinen Augen darf die Verantwortung jedoch nicht vollständig auf den Konsumenten abgewälzt werden. Die Herstellerfirmen sind in die Pflicht zu nehmen, ihre Produkte so zu gestalten, dass sie möglichst wenig Sicherheitslücken haben und dass diese auch durch Updates behoben werden können, sollte dies notwendig sein. In vielen Bereichen (zB digitale Kommunikation über Smartphone) ist die Entscheidungsfreiheit der NutzerInnen und Nutzer nämlich bereits eingeschränkt. Natürlich können wir uns entscheiden, Facebook oder Whatsapp (oder jeglichen anderen Dienst) nicht zu nutzen. Wenn dieser Dienst jedoch eine Marktmacht erreicht, kann die Nicht-Nutzung durchaus zum faktischen Ausschluss aus bestimmten sozialen Zirkeln führt. Wer ein Smartphone benutzen möchte, kann sich im Großen und Ganzen zwischen zwei Betriebssystemen entscheiden (förderungswerte Alternativen wie zum Beispiel Fairphone erreichen leider bis heute noch keine ausreichende Massenkompatibilität). Damit ist auch die Entscheidung verbunden, welchem Konzern wir unsere Daten anvertrauen wollen. Der Umgang mit neuen Technologien kann also nicht von der Einzelnen allein für sich selbst gelöst werden, sondern erfordert strukturelle Veränderungen, die für alle Menschen bessere Voraussetzungen für sicheren Umgang mit Technologie ermöglichen.

Disclaimer: Ich bin mit der Herausgeberin und mehreren Autorinnen bekannt bzw. befreundet und habe das Buch geschenkt bekommen. Dass meine Meinung davon komplett unbeeinflusst bleibt, kann ich nicht garantieren. Wie meine anderen Posts ist dies jedoch keine Werbung, sondern meine subjektive in Worte gefasste Meinung.