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Fantasy Roman

Maike Claußnitzer – Tricontium

CN: Gewalt, Schlacht, Mord


Letzten Herbst habe ich auf Mastodon nach Empfehlungen gefragt (hier sind die gesammelten Empfehlungen). Als Erstes hab ich mir dieses Buch aus den Empfehlungen rausgesucht, das hat nichts mit meinen Gedanken über die Empfehlungen zu tun, sondern sich einfach so ergeben.

Bekommen habe ich eine Fantasy-Geschichte in einem Land, das ich in meinem Kopf irgendwie mit Großbritannien visualisiert habe, weil so viele Mittelalter-Geschichten, die ich in der Vergangenheit gelesen habe, dort spielen (zB meine geliebte Uthred-Reihe). Die im Roman auftretenden Charaktere sind alle fein gezeichnet, haben Hintergrund-Geschichten, die in vielen Rückblenden erzählt werden und ihren Entscheidungen eine Logik verleihen. Viel der Handlung spielt sich in diesen Rückblenden ab, was auch viele Kampf- oder Schlacht-Geschichten entschärft, weil die Leser:in einfach schon weiß, dass die Protagonist:innen die gefährliche Situation überlebt haben und jetzt davon erzählen können.

„Ob entschuldbar oder nicht, es ist erklärlich. Wenn man Angst hat, tut man viele Dinge, die man sonst lieber vermeiden würde.“

So wird Stück für Stück eine Verschwörung aufgedeckt, deren komplizierte Fäden ich beim Lesen mehr als einmal beinahe fast verloren hätte. Das langsame Fortschreiten mag für Liebhaber:innen von Action-Serien, wo in einer Episode so viel passiert, wie anderswo in einem ganzen Buch, nicht wünschenswert sein, für mich war es aber sehr entspannend. Männer- und Frauenrollen sind in diesem Buch nicht klar abgegrenzt, beide Geschlechter treten als Krieger:innen, aber auch als handarbeitende Personen auf.

Einziger Wermutstropfen für mich: der allerliebst mit sehr viel hündischem Charakter beschriebene Drache Gjuki hat keinen großen Auftritt. Ich hoffe sehr, dass die weiteren Romane der Autorin, die im selben Universum spielen, hier Abhilfe schaffen.

Gjuki regte sich im Schlaf und ließ ein Fauchen vernehmen; seine Drachenträume mussten unruhig sein.

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Roman

Bernard Cornwell – Der Herr der Schlacht

CN dieses Buch: Krieg, Gewalt, Sterben, Tod, Verletzungen
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Ich hasste keinen der beiden, traute keinem und wollte an ihrem Krieg keinen Anteil haben. Nur dass es auch mein Krieg war. Was auch immer geschah, würde über das Schicksal Northumbriens entscheiden, und ich bin Northumbrier.

Viel zu schnell war ich durch mit diesem letzten Roman der Uthred-Reihe. Ohne zu spoilern lässt sich absolut nichts sagen, ich kann nicht mehr als andeuten, dass ich finde, der Autor hätte es sich ein bißchen zu leicht gemacht. So wie der alte Kriegsherr Uthred der Schlachten müde ist, scheint es auch seinem Erfinder zu gehen. Es scheint also bereits Zeit für das Ende gewesen zu sein.

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English Fantasy Roman

George R. R. Martin – A Storm of Swords

CN dieses Buch: Krieg, Mord, Gewalt gegen Menschen, Kinder, Tiere, Vergewaltigung, sexuelle Handlungen, Verstümmelung
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He never loved the song of swords the way that Robert did, or Jaime Lannister. It was something he had to do, a task the world hat set him. He did it well, for he did everything well. That was his nature. But he took no joy in it. Men said that he loved his harp much better than his lance.

Gerade bei so einer populären Geschichte (die Serie hat 9,3/10 auf der IMDB) muss ich natürlich sehr vorsichtig sein, was Spoiler angeht. Daher ein paar Beobachtungen, allerdings ohne Namen der Personen bzw. mit Codenamen:

  • Z ist seit Ewigkeiten unterwegs und gerade, als sie*er sich dem Ziel nahe fühlt, wird es nahezu vor ihren*seinen Augen aus der Welt gerissen. Ach diese Grausamkeit.
  • Ich habe mir erzählen lassen, Fans hätten George R. R. Martin gebeten, nicht ständig die beliebtesten Charaktere sterben zu lassen. Aber das ist vielleicht ein Mythos. Meine liebsten Charaktere seit dem ersten Buch leben beide noch.
  • Kein Wunder, dass A lieber bei den Wildlingen leben will. In Westeros werden die Mädchen aus den höheren Häusern nur als Erbgut herumgeschoben. Geheiratet wird immer nur, um irgendwelche Verbündungen zu festigen oder dieses oder jenes Schloss zu erben.
  • Warum unterhalten uns diese grausamen Geschichten eigentlich überhaupt? Ich habe mich das bei Bernard Cornwells Uthred-Serie schon des Öfteren gefragt, wo nach zwölf Büchern dann auch irgendwann eine Sättigung durch die sich wiederholenden Beschreibungen des Schlachtgetümmels eintritt. Es ist eine ganz andere Welt. Aber solche finden sich in vielen anderen Utopien auch.  (Ich habe zwischendurch The Giver wieder gelesen. Dazu mehr in einem späteren Post.)
  • Ich habe mir irgendwann zwischendurch Bilder aus der Serie im Internet angesehen und mich dabei selbst gespoilert: mit einem Bild, auf dem zwei Charaktere nebeneinander zu sehen sind, die in den ersten drei Büchern definitiv immer die komplette Landkarte zwischen sich hatten. So kann’s gehen.

Somewhere far off she heard a wolf howling. […] The sound shivered through Arya like a knife, sharp with rage and grief.


Randnotiz: Jana hat in ihrem Zuckerbäckerei-Blog eine Ode an den RSS-Feed verfasst. Ich unterstütze dies vollinhaltlich.

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English Roman

George R. R. Martin – A Clash of Kings

CN dieses Buch: Krieg, Mord, Gewalt gegen Menschen, Kinder, Tiere, Vergewaltigung, sexuelle Handlungen
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[Während ich versuche, mich an die Einzelheiten zu erinnern (was bei so einem langen Buch wirklich nicht so einfach ist), frage ich mich ernsthaft, warum wir solche Bücher/Geschichten überhaupt konsumieren. Und weiß jetzt wieder, warum ich es beim Lesen der Bücher belassen werde. Beschreibungen von Gewalt in Büchern sind für mich einfacher zu ertragen als visuelle Darstellungen.]


“In Riverrun, they would tell you different. They say the red comet is a herald of a new age. A messager from the gods.” – “A sign it is,” the priest agreed, “but from our god, not theirs. A burning brand it is, such as our people carried of old. It is the flame the Drowned God brought from the sea, and it proclaims a rising tide. It is time to hoist our sails and go forth into the world with fire and sword, as he did.”

Heimlicher Star des zweiten Buchs der Reihe A Song of Ice and Fire ist der rote Komet, der von den jeweiligen Regent*innen und Religionen jeweils in ihrem Sinn interpretiert wird. Das Religionsthema manifestiert sich als der Lord of Light, dem sich einige anschließen, um ein neues Zeitalter nach Westeros zu bringen und die älteren Götter zu verdrängen. Wo Licht ist, ist allerdings immer auch Schatten.

If there are gods, they made sheep so wolves could eat mutton, and they made the weak for the strong to play with.

Der Cliffhanger zum Ende war so hart, dass ich gleich mit dem dritten Buch angefangen habe. Seid also gewarnt ;-)

“Knights die in battle,” Catelyn reminded her. Brienne looked at her with those blue and beautiful eyes. “As ladies die in childbed. No one sings songs about them.”

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English Fantasy Roman

George R. R. Martin – Game of Thrones

I am doing the right thing, he told himself, so why do I feel so bad?

An und für sich finde ich ja die Reading Analytics, die die Libby App so ausspuckt, nach wie vor eher beunruhigend. Sie zeichnet einfach genau auf, wann ich wie lang gelesen habe, und berechnet daraus, wie lang ich für ein Buch gebraucht habe und wie lang ich vermutlich noch brauchen werde, bis ich damit fertig bin. Bei diesem Buch hat es mich dann doch interessiert, wie lange ich gebraucht habe und es waren 21 Stunden und 21 Minuten, verteilt über 8 Tage. (Ja, es ist November inmitten einer Pandemie, ich hatte neben Erwerbsarbeit nicht viel anderes zu tun.)

Neil Pasricha zitiert in seinem Podcast 3 Books immer wieder mal George R. R. Martin, der sinngemäß geschrieben haben soll, ein Mensch, der Bücher liest, lebt während seiner Lebenszeit 1000 verschiedene Leben, ein Mensch, der nicht liest, lebt nur ein einziges Leben. Obwohl es in diesem Buch hauptsächlich um Intrigen, Schlachten und Kämpfe geht (wer verbündet sich mit wem, wer intrigiert gegen wen, wer wird die Thronnachfolge antreten?), konnte ich zumindest ein Zitat finden, das mir zum Thema Bücher und Lesen ins Auge gestochen ist:

My mind is my weapon. My brother has his sword, King Robert has his warhammer, and I have my mind … and a mind needs books as a sword needs whetstone, if its to keep its edge.

Irgendwann diese Woche dachte ich beim Spazierengehen darüber nach, wie wohl eine utopische Welt aussehen könnte, in der das Streben nach Geld und Macht nicht existiert. Sehr weit bin ich in dem Gedankenexperiment nicht gekommen. Weil irgendwie jeder Mensch nach irgendwas strebt, selbst wenn es nicht Geld oder Macht ist. Und oft ist das wahre Ziel nur zu erreichen über den Umweg Geld oder Macht. Selbst wenn das hehre Ziel ist, ein Heilmittel für Krebs zu erfinden, dann lässt sich dieses vermutlich eher nur über den Umweg von Geld (Möglichkeit, eine umfassende Forschung zu finanzieren) oder Macht (Möglichkeit, die Geschicke eines Pharmaunternehmens zu steuern) erreichen. Eine Welt ohne das Streben nach Geld oder Macht müsste daher so fundamental anders aussehen, dass es mir an Fantasie mangelt, sie mir vorzustellen. Und selbst dann würden Menschen vermutlich noch aus Gründen der Liebe und der Eifersucht aufeinander losgehen …

That should be enough for any woman … but not for the dragon. With Viserys gone, Daenerys was the last, the very last. She was the seed of kings and conquerers, and so too the child inside her. She must not forget.

Streben nach Macht ist eines der zentralen Motive dieses Buchs. Die Mittel, die die einzelnen Personen einsetzen, sind unterschiedlich, ebenso die Ergebnisse. In einer mittelalterlich geprägten Welt, in der Status anhand des Schwertes gemessen wird, haben Frauen erwartungsgemäß einen niedrigeren Stellenwert. Es zeichnet sich jedoch bereits ab, dass die bereits eingeführten Frauenfiguren durchaus interessante Entwicklungen durchmachen dürften. Ich werde demnächst mit dem zweiten Teil der Reihe weiterlesen.

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Roman

Bernard Cornwell – Das Königsschwert

Der große Herr Uthred! Eine gewaltige Last senkte sich auf mein Herz, als ich diese Worte hörte. Ansehen! Wir streben danach, wir schätzen es hoch, und dann wendet es sich gegen uns wie ein in die Enge getriebener Wolf.

Wieder überlebt Uthred einen König, genau genommen sogar mehrere. Der Autor lässt in diesem Roman Uthred mehr an sich zweifeln als sonst. Auch eine harsche Demütigung muss er einstecken. Und das nur, weil er wieder mal versucht, seinen Eid zu halten … Versteckt kämpfen sich Uthred und seine Begleiter*innen (tatsächlich!) durch die vom Feind besetzte Stadt. Irgendwann fliegt die Verkleidung natürlich auf. Und wieder warten wir auf ein Wunder, das den Helden aus seiner misslichen Lage rettet … vielleicht habe ich mich nur etwas gelangweilt, weil ich davor die ersten elf Bände der Reihe erneut gelesen habe. Da sind die Parallelen zwischen den einzelnen Schlachten und Situationen dann deutlicher zu sehen, als wenn jedes Buch für sich mit Abstand zu den anderen gelesen wird.

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Roman

Bernard Cornwell – Der leere Thron

Letztens hatte ich mich kurz gefragt, ob der Cornwell eigentlich kürzlich mal wieder was geschrieben hätte, und daraufhin festgestellt, dass seit dem letzten Mal, dass ich mich das gefragt hatte, bereits zwei Jahre vergangen sind und sogar zwei neue Uhtred-Romane inzwischen erschienen sind. Dafür wollte ich die geschenkten Gutschein-Karten des Mainstream-Bookstores einlösen, bekam aber beim ersten Anlauf nur Der leere Thron.

Das Buch beginnt mit einer Episode aus dem Blickwinkel von Uhtreds Sohn, auf einen kurzen Moment der Verwirrung folgte ein Moment der Erleichterung, als mit dem zweiten Kapitel wieder Uhtred selbst das Erzählen übernimmt. Ich kann es nicht erklären, warum mich diese Geschichte auch im achten Band noch fesselt, obwohl Schlachten, Schwerter und Schildwall fester Bestandteil jedes Bandes sind. Bernard Cornwell pflegt einen Erzählstil, der spannend bleibt und obwohl so mancher Ausgang einer Schlacht vorhersehbar ist, gelingt es ihm immer wieder, überraschende Wendungen einzubringen, die trotzdem nicht unglaubwürdig wirken. Nicht nur einmal musste ich beim Lesen auflachen, weil der körperlich angeschlagene, aber schlaue Uhtred seine Gegner gefinkelt hinters Licht führt. Ach, und für die Read Harder Challenge konnte ich es auch verbuchen: Read a book of historical fiction set before 1900.

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Roman

Bernard Cornwell – Der sterbende König

Einst war ich im Land der Dänen gewesen und hatte eine Gegend aus Sand und karger Erde gesehen, und obwohl ich nicht daran zweifle, dass die Dänen auch besseres Land als das haben, was ich sah, bezweifle ich sehr wohl, dass es sich mit dem messen könnte, durch das wir nun auf unserer stillen Fahrt mit der Tyrs Tochter glitten. Der Fluss trug uns zwischen üppigen Feldern und dichten Wäldern dahin.

Ich kann nicht ganz verhehlen, dass sich ein gewisser Gewöhnungseffekt bei Cornwells Uthred-Romanen einstellt. Ich hatte „Der sterbende König“ schon im Frühjahr vorbestellt mit dem Gedanken, mich im Herbst dann von der Amazon-Lieferung überraschen zu lassen (was Amazon vereitelt hat, indem sie mich vorher per Mail informierten, dass sie die Bestellung jetzt versenden …). Gefreut hab ich mich natürlich trotzdem und das Buch relativ schnell verschlungen …

Manchmal liege ich wach in den langen Nächten des Alters und denke an die aberwitzigen Dinge, die ich getan habe, an die Gefahren, weil ich mit dem Schicksal gewürfelt und die Götter herausgefordert habe.

Der Fokus liegt hier auf dem lange erwarteten Tod des Königs Alfred. Natürlich ist damit Uthreds Krieg nicht zu Ende, inzwischen drängt sich der Gedanke auf, dass er Bebbanburg vielleicht nie zurück erobern wird. Mit kreativen Kriegslisten versucht Uthred die Dänen aus der Reserve zu locken und schließlich kommt es auch zur nur knapp gewonnenen Schlacht im Schildwall.

Im Nachwort erklärt Cornwell seine Faszination für diese Zeit und warum er sich so intensiv mit der Geschichte beschäftigt:

Das ist die Geschichte, die hinter den Erzählungen von Uthred steht: die Geschichte von der Entstehung Englands. Es hat mich immer erstaunt, dass wir Engländer so wenig an der Entstehung unserer Nation interessiert sind. In der Schule scheint es manchmal so, als würde die Geschichte Britanniens AD 1066 beginnen, und alles, was vorher geschah wäre bedeutungslos, dabei ist die Geschichte von der Entstehung Englands groß, aufregend und nobel.

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Roman

Bernard Cornwell – Schwertgesang

Wikingerschiff (c) Cellblock / PIXELIO

Da verging meine Furcht. Sie wurde von einer Woge des Stolzes und des Machtgefühls weggespült. Ich bezweifelte Bjorns Botschaft nicht, denn die Götter sprechen nicht leichtfertig, und die Spinnerinnen kennen unser Schicksal. Wir Sachsen sagen „wyrd bid ful araed“, und sogar die Christen glauben an diese Wahrheit. Das Schicksal ist unausweichlich. Das Schicksal lässt sich nicht ändern. Das Schicksal herrscht über uns. Unsere Leben werden gemacht, bevor wir sie leben. Und ich sollte König von Mercien werden.

Wie es schon der Hinweis auf das Schicksal verkündet, kommt es natürlich ganz anders. Mit faulem Zauber versuchen die Dänen Uthred zum Verrat an Alfred zu bewegen, dem er seinen Schwur geleistet hat. Und im Laufe dieses Romans wird Uthred einen weiteren Schwur leisten, obwohl sein einziger Wunsch (neben dem Töten von Dänen) darin besteht, von Alfred aus seinem Schwur entlassen zu werden.

London wird erobert, immer wieder wendet sich das Blatt, kaum glaubt man, jetzt ist alles klar, ergibt sich die nächste Überraschung, die die Spinnerinnen für Uthred und seine Mitstreiter und Feinde ausgeheckt haben. Ein weiterer Roman kündigt sich an und ich hoffe in aller Ehrlichkeit, dass Cornwell noch viele Abenteuer für Uthred in Planung hat, bevor dieser seine Bebbanburg wieder erobern darf.

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Fantasy Roman

Tad Williams – Der Engelsturm

Nun endlich der vierte Teil der grandiosen Trilogie und selten habe ich erlebt, dass sich alle Handelsstränge und alle Geheimnisse derart schlüssig auflösen wie bei diesem Meisterwerk. Die letzten 300 Seiten musste ich in einem durchlesen, weil ich es einfach nicht mehr zur Seite legen konnte.

Nicht nur alle Geheimnisse, auch die Leben der (überlebenden) Personen haben sich alle so schlüssig aufgelöst und zusammengefügt, wie man es nur selten sieht. 

Empfehlenswert für alle, die gerne in lange Geschichten eintauchen (obwohl im Buch tatsächlich nur zwei Jahre vergehen, kommt es einem viel länger vor). Durch den zähen Start im ersten Buch sollte man sich nicht entmutigen lassen, es lohnt sich, dranzubleiben.