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Fantasy Roman

J. C. Vogt – Anarchie Deco

Triggerwarnung (übernommen aus dem Buch): Mord, Verstümmelung, Sexismus (Alltags- & Universitätskontext), Referenz auf vergangene Abtreibung, antisemitischer Rassismus, Klassismus & Elendsviertel, Missbrauch und Gefangenschaft, PTSD, Militarismus, Nazis & Faschismus, Erdbeben, einstürzende Gebäude.

CN (von mir ergänzt): sexuelle Handlungen


Dieses Buch hat mich begeistert! Es ist witzig, es ist originell, es spielt meisterhaft mit den Referenzen auf Zeit und Ort der Geschichte (Berlin, 1927), es hat fein gezeichnete Charaktere, deren innere Konflikte nachvollziehbar werden, es hat Nachtleben, es hat Sex, es hat komplexe Beziehungen … wenn ich unbedingt irgendwas kritisieren müsste, dann wäre es, dass das Buch zu viel hat. Der eine oder andere Aspekt wäre vielleicht nicht nötig gewesen, um die Geschichte zu erzählen, aber eigentlich ist sie perfekt, so wie sie ist. Mein allerherzlichster Dank an das liebe Wesen, das mir dieses Buch empfohlen und geliehen hat.

Hoffentlich ohne zu viel vom Inhalt zu verraten möchte ich einige Aspekte hervorheben, die im Buch vorkommen und die ich besonders wichtig finde:

Kunst und Wissenschaft

Die Protagonistin Nike arbeitet als Physikerin an der Universität und erforscht dort neue Phänomene, die im Verlauf der Geschichte zunehmend als Magie beschrieben werden. Dabei kam mir das bekannte Zitat von Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke in Erinnerung:

Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.

Die Phänomene, die Nike und ihre Kolleg:innen an der Universität erforschen, sind zu diesem Zeitpunkt unerklärlich, die Wissenschaftler:innen wissen noch nicht genug darüber, wie sie entstehen und wie sie sich beeinflussen lassen. Daraus lässt sich aber nicht zwangsläufig schließen, dass es sich um unerklärliche Phänomene handelt. Sie sind nur zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ausreichend erforscht.

Um diese Phänomene entstehen zu lassen, sind in Nikes Versuchen immer mehrere Pole notwendig: einerseits müssen Kunst und Wissenschaft zusammenwirken, andererseits ist aber auch die Dualität eines weiblichen und eines männlichen Wesens notwendig. (Das wirkt zunächst wie eine sehr binäre Sichtweise des Gender-Spektrums, wird jedoch später relativiert.)

Meine Meinung: Kunst ist etwas, das eine eigene Realität erschafft. Eine Welt neben der Welt. Und in der Welt. Aber etwas anderes als das Reale. 

Im Verlauf der Geschichte werden diese beiden Dualitäten zunehmend hinterfragt. Die Frage nach dem Wesen der Kunst wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Die scheinbar kunstfremde Physikerin Nike wird dabei selbst zum Forschungsobjekt, als sie zusammen mit der Künstler:in Georgette ihrer künstlerischen Ader nachspürt. Dass sich die beiden dabei auch emotional und körperlich nahekommen, ist ein Nebeneffekt der künstlerischen Arbeit und dem Erforschen der eigenen Persönlichkeit. Nike lässt zu, dass ihr Selbstbild in Frage gestellt wird und entdeckt dabei eine neue Seite an sich.

Für mich ist es so: Handwerk existiert für die anderen. Kunst existiert für dich. Natürlich nicht hundertprozentig. […] Weil diese Pole, anders als in der Physik, nicht absolut sind. […] Aber wenn du dich an Kunst versuchst, tu, was du selbst brauchst. Was dir Ausdruck verleiht. Dass du gibst, ist wichtiger, als dass jemand anders nimmt.

Auch diese Unterscheidung zwischen Kunst und Handwerk ist etwas, das mich seit Längerem beschäftigt. In gewisser Weise hat mich das obige Zitat auch etwas ernüchtert, weil es möglicherweise beschreibt, warum ich mit meinen Experimenten in bildnerischer Kunst einfach nicht weiter komme. Ich sehe da nichts, das mir selbst Ausdruck verleiht. Gleichzeitig muss ich mir wohl selbst zugestehen, dass meine Schreibereien (hier, mit Fotos auf Dosenkiwi, bei den Hacktours-Berichten) und auch die Kurzvideos, die ich für das Theater Delphin schneide vielleicht einfach mein künstlerischer Ausdruck sind.1 Diese Erkenntnis (?) muss ich erst noch etwas ausbrüten, bin gespannt, wo mich diese Reise noch hinführt.

Politik und Wissenschaft

Während Nike und ihre Kolleg:innen noch versuchen, die neu entdeckten Phänomene zu verstehen, werden sie andernorts bereits für politische Interessen instrumentalisiert. Daraus entsteht ein Dialog, der mir aus all den vielen anderen witzigen Formulierungen in Erinnerung geblieben ist. Eine aufgeregte Sekretärin informiert Nike, dass eine Gruppe Männer den Professor belagert und sie soll ihm zur Seite stehen. Nikes erste und zweite Vermutung („Polizei? Journaille?“) werden mit einem „Nein, schlimmer!“ abschlägig beantwortet. Es sind Politiker2, die über die Nutzung der neuen magischen Entdeckungen sprechen wollen.

Die Wissenschaft kann so etwas nicht lange unter Verschluss halten. Im Moment ist es noch was Exotisches, aber du kannst wetten, dass es bald auf der Kinoleinwand landet. In den Nachrichten. In der Zeitung. Und im Reichstag. Ihr seid naiv, wenn ihr glaubt, das würde wieder weggehen!

In weiterer Folge spricht Nike gezwungenermaßen vor dem Reichstag. Die Neuigkeit zieht ihre Kreise und kann nicht mehr unter Verschluss gehalten werden. Tatsächlich wurden die Entdeckungen nicht nur bereits außerhalb der Universität weiter entwickelt; sie werden auch bereits genutzt, um Visionen einer neuen Gesellschaft zu verfolgen. Hier passt einerseits die Platzierung der Geschichte in einer Zeit politischer Spannungen, andererseits fühlt sich selbst das magisch veränderte Berlin hier zu nahe gelegen an der heutigen politischen Weltlage. Durch die Nutzung der magischen Phänomene und daraus ausgelöste Zerstörung erhoffen sich manche ein „Klima der Angst“, das ihnen die Chance gibt, ihre Vision zu verwirklichen.

Geschlechtsidentität und Beziehungsformen

Die oben angesprochene Dualität von männlich und weiblich erweist sich im Verlauf des Buchs als nicht zwingend nötig für das Erzeugen magischer Phänomene. Es wird aber auch gezeigt, wie Nike auf der Suche nach ihrer künstlerischen Ader auch ihre Geschlechtsidentität hinterfragt. Als Frau in der Wissenschaft ist sie ohnehin bereits eine Außenseiterin; zusätzlich kann sie mit den gegebenen Bildern von Weiblichkeit nichts anfangen. Sie trägt Anzüge, weil sich weibliche Kleidung für sie wie eine Verkleidung anfühlt. Die Begegnung und Auseinandersetzung mit dem tschechischen Künstler Sandor, dessen sexuelle Orientierung immer wieder in Frage gestellt wird, und der nächtlichen Künstler:in Georgette, die sich in ihrem Alltagsleben als George Kalinin präsentiert, geben ihr den Anlass, andere Ausdrucksformen auszuprobieren. Gerade die verständnisvolle Erforschung auch der unterschiedlichen körperlichen Bedürfnisse von Nike und Georgette fand ich äußerst einfühlsam geschrieben und sehr gelungen.

Im Rahmen von Nikes und Sandors Zusammenarbeit an den magischen Experimenten spricht Sandor auch eine besondere Form der Partnerschaft an: Er bezeichnet Nike als seine Magiepartnerin und meint, das wäre doch „fast so eine Art Ehe“. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür (siehe oben das Erforschen von Nikes künstlerischer Ader), wie das gemeinsame Erforschen von Unbekanntem Menschen einander näher bringen kann. Die Zusammenarbeit erfordert ein gegenseitiges Vertrauen, ein Sich-aufeinander-einlassen, bei dem manchmal mehr preisgegeben wird, als wir eigentlich wollen.


Abschließend möchte ich dieses Buch nochmals allen wärmstens ans Herz liegen, die sich in irgendeinem der oben beschriebenen Aspekte wiederfinden. Das Buch stammt vom Duo3 Judith und Christian Vogt. Neben ihren Büchern findet ihr auf ihrer Webseite auch Rollenspiele, verschiedene andere Texte oder den Genderswapped Podcast von Judith und Lena. Judith ist außerdem Mitherausgeberin des queerfeministischen Phantastik-Magazins Queer*Welten.

Fazit: Ein absolutes Lesehighlight gleich zu Beginn des neuen Jahres 2026!


  1. Darauf deutet auch hin, wie lange ich immer für so ein Geschreibsel brauche, wenn ich endlich mal damit angefangen habe … schrieb sie eine Stunde später mit einem erstaunten Blick auf die Uhrzeit. ↩︎
  2. Es sind ausschließlich männliche Politiker in dieser Szene. ↩︎
  3. Ich habe lange überlegt, welche Formulierung hier nun korrekt wäre: Autorenpaar? Autor:innenpaar? Und mich dann wie gewohnt für eine Vermeidung der Antwort entschieden. Das hat mir schon damals in der Schule so manche Schularbeit vereinfacht. ↩︎
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English Roman

Marie Benedict – The Other Einstein

CN dieses Buch: –
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I had tried my hardest to become his ideal, no matter the toll it took on my studies.

Dieser Roman ist eine fiktionalisierte Erzählung über das Leben von Mileva Marić. Sie war die erste Serbin und eine der ersten Frauen, die ein Mathematik- und Physikstudium absolvierte. Am Polytechnikum in Zürich lernte sie Albert Einstein kennen und wurde später seine erste Ehefrau. Das Buch hält sich in vielen Details an die Fakten, die auch im Wikipedia-Artikel zu Mileva Marić nachzulesen sind. Es erzählt aus der Perspektive von Mileva selbst, die als eine der ersten Frauen in einer Männer-Domäne um Respekt kämpft, jedoch von den Realitäten der damaligen Gesellschaft immer wieder eingeholt wird.

Die Autorin betont in der Author’s Note: „the book is, first and foremost, fiction“. Und gerade deshalb hätte ich mir vielleicht eher eine alternative Version dieser Geschichte gewünscht, in der Mileva sich aus den Fesseln der Gesellschaft befreit und einen anderen Weg einschlägt.

Die von ihrem Vater zu einer selbständigen und willensstarken Frau erzogene Mileva lässt sich von Albert Einstein und seinen progressiven Fantasien vom gemeinsamen Bohème-Leben (hier mit einem Fokus auf die Fortschrittlichkeit der Partnerschaft) schließlich zur Überschreitung der gesellschaftlichen Grenzen verführen und wird prompt mit einer ungewollten Schwangerschaft gestraft. Der Kindsvater lässt sie im Stich. („But Albert never came.“) Nicht nur in Bezug auf die Schwangerschaft, sondern in weiterer Folge auch indem er selbst die Lorbeeren für ihre Leistungen einstreift und ihre Beiträge zu seinen Theorien marginalisiert („What does it matter, Dollie? Aren’t we Ein Stein? One stone?“). Die stolze Mileva will einen anderen Weg für sich und ihr Kind suchen, doch die Mutter besteht darauf, dass Mileva alles tun muss, um die Heirat mit dem abwesenden Albert zu ermöglichen. Selbst wenn sie dafür ihr eigenes Kind zurücklassen muss („Listen to me, Mitza. Do you remember our conversation about making a proper family for Lieserl?“).

Besonders bitter erscheint ein fiktives Gespräch, dass Mileva mit der erfolgreichen Physikerin Marie Curie führt. Diese führt aus, wie ihr Ehemann Pierre Curie ihre Forschung förderte und sie auch in den damals üblichen Männerclubs stets verteidigte und unterstützte. Genau das, was sich Mileva von ihrem eigenen Partner gewünscht hätte und das Gegenteil von dem, was sie bekommen hat.

Mir war der Name Mileva Marić nicht völlig unbekannt, weil im Rahmen einer Veranstaltung, an deren Organisation ich beteiligt war, alle Räume nach bekannten Frauen in der Wissenschaft benannt wurden (das vollständige PDF der Raumbeschilderung ist im Wiki unter Design zu finden). Daher hatte ich mich gefreut, ein Buch über ihr Leben zu finden, fiktionalisiert oder nicht. Vermutlich war es mir in Wirklichkeit zu nahe an der Realität, mit der Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts konfrontiert waren.

Raumschild SE 125 Mileva Marić

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English Roman

Graeme Simsion – The Rosie Effect

CN dieses Buch: –
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My love for Rosie was so powerful that it had caused my brain to make a grammatical error.

Im ersten Buch über Rosie und Don wird die Geschichte ihres Kennenlernens erzählt. In dieser Fortsetzung – soviel darf ich hoffentlich verraten – kommt eine Schwangerschaft ins Spiel. An dieses Projekt geht Don gewohnt methodisch heran und überschreitet dabei immer wieder im Sinne der Wissenschaft die Grenzen der so genannten guten Sitten.

Rosie had been clear that she did not want a technical commentary, but it was so interesting, especially with a case study progressing in my apartment.

Gleichzeitig verstärken sich die Kommunikationsprobleme zwischen Rosie und Don. Dons Versuche, Rosie auf seine eigene Art zu unterstützen, erzielen immer wieder unerwünschte Ergebnisse, während Rosie sich zunehmend allein gelassen fühlt. Dons analytischer Verstand kollidiert mit den Hormonen, die Rosie gleichzeitig dazu bringen, alles selbst erledigen und schaffen zu wollen und sich aber dringend nach Unterstützung zu sehnen.

‘She’s not lying, not deliberately. She’s got this idea of herself as Wonder Woman. Or maybe she thinks you don’t want to help. Or can’t help.’

Diese Fortsetzung wird den eigenwilligen Protagonist*innen Rosie, Don und den sie umgebenden Charakteren vollends gerecht. Selbst die in ihrer ersten Szene sehr unsympathisch dargestellte Lydia erkennt schließlich den guten Willen in Dons manchmal unverständlichem Verhalten.

‘We’re scientists,’ I reminded him. ‘We shouldn’t be defeated by problems. If we think hard enough, a solution will present itself.’

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Krimi Roman

Martin Mucha – Papierkrieg

CN dieses Buch: Mord, Drogensucht, Alkoholismus
CN dieser Post: –


Nachdem ich letztens mit dem einen Literaturgeocache abgeschlossen hatte, suchte ich mir den nächsten aus der Liste aus und stieß schnell auf die richtige Person. Beide Bücher sind in der virtuellen Bücherei prinzipiell verfügbar, das ist sch0n mal ein gutes Zeichen.

Der Autor entwirft einen komplizierten Kriminalplot um den Philologen Arno Linder, der mehr oder weniger zufällig in eine Situation stolpert, in der er abwechselnd von der österreichischen und russischen Unterwelt sowie von der Polizei ins Visier genommen wird. Ganz unschuldig ist er daran natürlich nicht. Anstatt sich rauszuhalten, sucht er nach allen möglichen Kniffen, um aus der Sache finanziellen Profit herauszuschlagen.

Die Idee, (Kriminal-)Kommissare und andere ermittelnde Personen (bei mir zuletzt eine Staatswanwältin) als Protagonist*innen mit einem eigenen Strauß an Problemen auszustatten, ist nicht mehr neu. Arno Linder ist aber hier deutlich mehr Täter als Opfer, was mich am Anfang hauptsächlich mit einem Abneigungsgefühl erfüllt hat. Zu schnell für meinen Geschmack springt er auf die Gelegenheit an, durch ein bißchen (in seinen Augen harmlose) Erpressung sein Budget aufzubessern. Vielleicht liegt das daran, dass das nicht das erste Buch dieser Reihe sein dürfte (es wird immer wieder auf seine Bekanntschaften in der Szene verwiesen, die offenbar schon länger bestehen, diese Vermutung von mir stellte sich jedoch als falsch heraus).

Am Ende hat mich dann die schlüssige Auflösung des komplizierten Plots doch bestens unterhalten. Menschen, die sich in Wien etwas auskennen, kann außerdem der reichlich gestreute Lokalkolorit Freude bereiten. Werde mir demnächst das zweite für den Literaturcache benötigte Buch vornehmen.

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Roman

John Williams – Stoner

He had never got in the habit of introspection, and he found the task of searching his motives a difficult and slightly distasteful one; he felt that he had little to offer to himself and that there was little within him which he could find.

Dieses Buch stand schon so lange auf meiner Leseliste, dass ich nicht mehr nachvollziehen kann, wo es hergekommen ist. In der Merkliste in der Overdrive eLibrary App hatte ich es auch drin und dann kam der Impuls durch Lithub, wo der Roman auf einer Liste der besten College-Romane auftauchte. Den Link finde ich gerade nicht mehr, da die Liste allerdings meinen eigenen liebsten College-Roman nicht enthielt, kann ich sie ohnehin nicht ganz ernst nehmen.

Dem Buch vorangestellt ist eine Einleitung von John McGahern, die das Buch in einen literarischen Kontext einordnet. Leider wird dabei so viel vom Inhalt verraten, dass ich nach der Einleitung beinahe das Gefühl hatte, ich müsste das Buch nicht mehr lesen. Nahezu alle wichtigen Lebensstationen des Protagonisten William Stoner werden in der Einleitung nicht nur erwähnt, sondern auch in den Gesamtkontext seiner Lebensgeschichte gestellt. Dadurch enthält das Buch keine Überraschungen mehr, die Entwicklung seines Lebens, die Navigation durch schwierige Entwicklungen sowohl im Arbeitsbereich als auch im Liebesleben wird vorweg genommen.

Das Buch ist in meinen Augen ein klassischer Entwicklungsroman, der die wichtigsten Lebensthemen im Kontext seiner Zeit behandelt. Ich würde vorschlagen, die Einleitung erst nach dem Buch zu lesen. An dieser Stelle wäre die Einordnung in meinen Augen sehr sinnvoll.