Eric-Emmanuel Schmitt – Das Kind von Noah

Ein weiterer einfühlsamer Roman von Eric-Emmanuel Schmitt, der einen Einblick in die jüdische Religion gibt und vor allem Interesse weckt. Es erzählt die Geschichte eines jüdischen Jungen im Belgien kurz vor dem Ende des zweiten Weltkriegs, der von seinen Eltern bei einem katholischen Priester untergebracht wird, um ihn vor den Nazis zu schützen. Der Junge und der Priester geraten in einen Dialog, der die Unterschiede zwischen den Religionen aus der Sicht eines Kindes einfühlsam aufzeigt.

Gaby Hauptmann – Nur ein toter Mann ist ein guter Mann

Ein bitterböser Krimi, den Gaby Hauptmann da hinlegt, besonders fällt dabei auf, dass die Protagonistin bereits im ersten Drittel des Romans ihren (scheinbar) ersten kaltblütigen Mord verübt und man trotzdem mit ihr mitfiebert, wenn sie versucht, ihr Unternehmen vor den bösen Männern, die ihr Steine in den Weg legen wollen, zu retten.

Obwohl sie sich als so kaltblütiger und unangenehmer Mensch erweist, wird man besonders zum Schluss, wenn sie sich dann einem Kind – scheinbar von sich selbst überrascht – liebevoll zuwendet. Um dann einen weiteren Mord zu verüben …

Ein spannender Krimi mit Knalleffekt.