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English Roman

Matt Haig – The Midnight Library

CN: Suizid, Tod von Familienangehörigen, Tod eines Haustiers, Alkohol- und Drogenmissbrauch


Die Protagonistin Nora ist an einem Tiefpunkt angelangt. Alles in ihrem Leben, das nicht schon vorher schlecht war, scheint gerade kaputt zu gehen. Ihr Leben fühlt sich so sinnlos an, dass sie es selbst beenden will. Anstatt im erhofften Nichts anzukommen, findet sie sich in einer Bibliothek wieder, in der ihre frühere Vertrauensperson Mrs. Elm ihr verschiedene andere Lebensentwürfe anbietet. Nora bekommt die Chance, ihre regrets auszubügeln und auszuprobieren, wo andere Lebensentscheidungen sie hingeführt hätten. Wäre sie als Olympionikin, als Rockstar, als Gletscherforscherin glücklich geworden? Die Antworten sind natürlich kompliziert und führen Nora am Ende zu einer unerwarteten Erkenntnis.

Trotz des traurigen Themas und der vielen schmerzhaften Erfahrungen, die Nora macht, ist das überspannende Thema dieses Buchs die Hoffnung. Mittels Metaphern wie Schach (das Spiel ist nicht vorbei, so lange noch Figuren auf dem Brett stehen, auch ein Bauer kann zu einer Königin werden) und der beispielhaften Illustration, dass wir manche Entwicklungen in unserem Leben einfach nicht beeinflussen können, wird verdeutlicht, dass es das perfekte Leben nicht gibt. Wir sind selbst dafür verantwortlich, das Beste aus unserem Leben zu machen. Auch wenn das manchmal fürchterlich schwer ist.

It was as though she had reached some state of acceptance about life – that if there was a bad experience, there wouldn’t only be bad experiences. She realised that she hadn’t tried to end her life because she was miserable, but because she had managed to convince herself that there was no way out of her misery.

PS: Kriegt Hugo noch sein eigenes Buch?